20. Ökumenisches Frauenfrühstück in St. Oliver am 10.11.2018  in Laatzen

„Ein traumhaftes Frühstücksbuffet mit allem Drumherum“ waren die Reaktionen  vieler Frauen von den über 100 Teilnehmerinnen.  Besonders beliebt waren der frische Obstsalat, das Vollkornmüsli,  die Fischplatten waren der „Renner“; Käse und Wurstspezialitäten sowie das Rührei und die selbst gemachten  Marmeladen und die verschiedenen Brotsorten und Brötchen.

Im Saal herrschte  eine heitere Atmosphäre und es fand ein reger Austausch zwischen den Teilnehmerinnen   während des Frühstückes statt. Nach dem Frühstück referierte Frau Christa Rennecke aus Hannover zum Thema: “Die Bremer Stadtmusikanten“ – oder- Die wilde Rentnerband?  „ Märchen sind Spiegel unserer Seele“.  Sie enthalten sehr viele Lebensweisheiten  und können uns auch manchmal als“ Lebenshilfe“ dienen.  Die Referentin bat die Teilnehmerinnen, in Kleingruppen zu überlegen, welche der 4 Gesellen (Esel, Hund, Katze oder Hahn) sie wohl sein könnten?

Anstöße zum Nachdenken oder zum Austausch waren Sätze wie: Sind wir  -wie die „Bremer Stadtmusikanten“ – die abgeschobenen, ausrangierten Alten, die noch ihre Musik machen?

  • die sich auf den Weg in die „Freiheit „ trauen  mit der Erfahrung: Gemeinsam sind wir stark;
  • die  den eigenen Jahren „ mehr Leben“ geben wollen;
  • die ihren Stärken und Fähigkeiten vertrauen und diese einsetzen;
  • die offen sind für Neues und Interessantes; die trotz „Walderfahrungen“ (Dunkelheit) auf Grund  ihrer Positionierung ein Licht sehen;
  • die nicht im „Räuberhaus“ sitzen bleiben und auf Kosten der jungen Generation gut  leben.

Ein besonderes Augenmerk richtete die Referentin auf die zukünftigen  Rentner. Am Beispiel der Positionsumkehrung  dieser  4  Tiere machte sie die klassische „Alterspyramide“ der jungen Generation in 20 Jahren deutlich. Der Hahn hat  die untere Position. Es folgt die Katze, dann der Hund und zum Schluss der Esel. Deutlich wird an diesem  Bild-Beispiel: dass die jungen Leute  erdrückt werden. Es wird  für sie unmöglich sein,  für die Rente der „Älteren“  zu sorgen.                                Abschließend  ermutigte Christa Rennecke  die Frauen, sich Gesellschaftspolitisch einzusetzen:  „Wir sind ganz Viele und das sollten wir nutzen. Gemeinsam sind wir stark“ .

Lucia Martin