Siehe, ich sende einen Engel vor dir her

Siehe, ich sende einen Engel vor dir her …

Beim oekumenischen Frauenfrühstück berichtete Sr. Magdalena Winghofer den über 70 Frauen eindrucksvoll und begeisternd über ihre segensreiche Arbeit im Neubaugebiet Kronsrode.
Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Weg und der dich bringt an den  Ort, den ich bereitet hab‘.
Mit diesem Segenswunsch wurde Sr. Magdalena am Ende des Vormittags gedankt und gleichzeitig verabschiedet, denn sie wird ab Juni in München neue Aufgaben übernehmen.

Christine Braun

Hildesheim. Hinschauen. Handeln.

Hildesheim. Hinschauen. Handeln.

Gespräche mit dem Forschungskonsortium zur Aufarbeitung im Bistum Hildesheim sind bis Juli 2026 möglich

Im Bistum Hildesheim werden weiterhin Schritte unternommen, sexualisierte Gewalt in der Kirche aufzuarbeiten. Eine Forschungsgruppe arbeitet mit Hilfe von Interviews die Vergangenheit auf und sucht dazu Personen für Interviews. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interessieren sich insbesondere für die Perspektiven von Betroffenen, die Missbrauch erfahren haben, sowie deren Angehörige. Eine Teilnahme ist bis Juli 2026 möglich.

Das aktuelle Vorhaben konzentriert sich nicht auf einzelne Zeiträume oder Personen, sondern untersucht sexualisierte Gewalt im gesamten Zeitraum von 1945 bis heute. Im Bistum Hildesheim sind in der Vergangenheit Menschen von sexualisierter Gewalt durch kirchliche Amtsträger und Mitarbeitende betroffen gewesen, etwa in Pfarrgemeinden, Kinder- und Jugendheimen, Schulen, Internaten und Kinder- und Jugendgruppen oder anderen Orten.

Ziel ist es, Taten, Strukturen und Folgen systematisch zu untersuchen und aus den Ergebnissen Konsequenzen für Prävention, Erinnerungskultur und den Schutz vor zukünftiger Gewalt zu ziehen.
Projektbeteiligte sind das Institut für soziale Arbeit e.V. in Münster, das International Centre for Socio-Legal Studies in Heidelberg und Berlin sowie die Universitätsmedizin Rostock.

Wer Interesse an einer Teilnahme oder Fragen dazu hat, kann sich per E-Mail an die Wissenschaftlerin Inka Janssen von der Uni Rostock wenden: inkameike.janssenmed.uni-rostock.de.Weitere Informationen findet man auch auf der Seite des Bistum unter:: https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/fachleute-suchen-betroffene-von-sexualisierter-gewalt-und-angehoerige-fuer-interviews/

Siegfried Heinemann (PgP)

Bild: Peter Weidemann
In: Pfarrbriefservice.de

Ein Ort, der heilen kann

„best ager“ besuchen St. Clemens und die Krypta

Von der Geschichte der ersten Katholik:innen in Hannover nach der Reformation bis hin zu den Sorgen und Nöten der Menschen von heute: diesen Bogen spannte Rüdiger Wala, der Referent für Öffentlichkeitsarbeit der kath. Kirche in der Region Hannover, bei dem Besuch der „best ager“ von St. Oliver. Wie der Wunsch des hannoverschen Königs nach der Kurwürde zum Neubau der Kirche St. Clemens führte, war ebenso Thema auf dem Platz an der Basilika, wie die Baugeschichte dieser ersten kath. Kirche nach der Reformation. Nach einem kurzen Abstecher in die Basilika selbst, ging es dann in die umgestaltete Krypta. Wala erläuterte das theologische Programm, das hinter der Neukonzeption der Krypta stand: Raum zu geben für „Trauer und Angst der Menschen von heute“, während all dies am Ende zu einem großen, den Rahmen sprengenden Bild der Auferstehung führt.

Die Teilnehmenden aus St. Oliver haben sicher auch für sich einen Andachtsplatz in der Krypta bei Besuchen in der Calenberger Neustadt gefunden.

Winfried Quecke

Die „best ager“ von St. Oliver: „Die Kinder sind aus dem Haus, aber wir sehen uns noch nicht im Seniorenkreis“.

Die Osterkerze 2026 in St. Oliver

Die Osterkerze 2026 in St. Oliver

In unserer Kirche St. Oliver gab es in früheren Jahren eine schöne Tradition. An diese wollten wir wieder anknüpfen: Die Osterkerze dieses Jahres wurde nicht fertig gekauft, sondern von einer kleinen Gruppe gestaltet.

Welche Symbole sind auf der diesjährigen Kerze zu sehen und was bedeuten sie?

Das Kreuz
Das größte Symbol der Kerze ist ein Kreuz. Es steht aber nicht einfach gerade und aufrecht, sondern es scheint zu tanzen. Es ist nicht mehr Marterwerkzeug, sondern es wird zum Zeichen der Freude. Das drücken auch die Farben des Kreuzes aus. Sie stehen in kleinen mosaikartigen Stücken, scheinen sich gegenseitig zu durchdringen. Das Rot könnte für Blut stehen, aber es ist auch die Farbe der Liebe und des Lebens. Dazu kommen Orange- und Gelbtöne: Sie erinnern an die Farben des Sonnenaufgangs und stehen damit symbolisch für die Auferstehung.

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Der Kreis
Ein Kreis hat keinen Anfang und kein Ende. Wie die Ewigkeit. In seiner runden Form erinnert er auch ein wenig an die Sonne des Ostermorgens.
Auferstehung: Ist das nicht auch ein Eintreten in die Ewigkeit? Die Farbe des Kreises ist wie die Umrandung des Kreuzes: Gold. Das ist die Farbe des Königs. Und somit auch die Farbe Gottes. Das ewige Leben findet in Gottes Gegenwart statt.

A und W
Christus ist Anfang und Ende. Auf unserer Kerze sind die beiden Zeichen ineinander verschlungen. Anfang und Ende gehen ineinander über.
Wieder ein Symbol der Ewigkeit.

Die Schmetterlinge
Wenn die Raupen wüssten, was einmal sein wird, wenn sie erst Schmetterlinge sind,

sie würden ganz anders leben: froher, zuversichtlicher und hoffnungsvoller.

Heinrich Böll (1917–1985) zugeschrieben
Die Schmetterlinge haben eine Verwandlung erfahren. Sie sind in ein neues Leben eingetreten.
Sie stehen auf unserer Kerze für die Verwandlung vom Tod – zur Auferstehung.

Das Wasser
Das Wasser ist bewegt, lebendig. Es steht für den Ursprung des Lebens. Ohne Wasser kein Leben. Es erinnert an das Wasser der Taufe und daran, dass wir zu Gott gehören, sozusagen seine Kinder sind. Es kann uns antreiben, in seinem Sinne zu handeln.

(Brigitte Hüther, Peter Braun, Cordula Herrmann)