Wallfahrt Lamspringe 2026

Wallfahrt nach Lamspringe

 „Wenn es dir guttut, dann komm!“

Mit diesem Satz aus einem Brief des Hl. Franziskus an seinen Glaubensbruder Leo möchten wir jeden einladen, der Interesse an unserer Wallfahrt nach Lamspringe hat. Ob zu Fuss, mit dem Fahrrad oder dem Auto, macht sich St. Oliver aus Laatzen zur traditionellen  Oliver-Plunkett-Wallfahrt am Samstag, den 29.08.2026, in die Klosterkirche von Lamspringe auf, wo der Reliquienschrein des Heiligen steht.

Fitte Fusspilger gehen die gesamte Strecke oder auch die Hälfte (ca. 25 km) gemeinsam und werden vom VW Bus der Gemeinde begleitet.

Die Radpilger fahren Ihre eigene Strecke. Der Rückweg findet mit der Bundesbahn statt.
Auch Mitfahrgelegenheiten per Auto können organisiert werden.

Wir freuen uns über jeden, auch aus allen Nachbargemeinden, der sich mit uns auf den Weg macht, denn unsere Erfahrung ist: Die Gruppe trägt jeden einzelnen mit und vielleicht auch der eine oder andere Engel.

Die Wallfahrt findet auf eigene Verantwortung statt.

Am Dienstag, dem 18.08.2026, bieten wir im Pfarrheim St. Oliver in Laatzen um 19:30 Uhr eine Infoveranstaltung zur Wallfahrt an. Wer sich vorher informieren  möchte wende sich gerne an Cornelia Sanders (Mobile 0174-1723797).

Hier können Sie sich unverbindlich zur Wallfahrt nach Lamspringe per Mail-Adresse anmelden. Sie bekommen automatisch eine Benachrichtigung per Mail zugeschickt.

Ruhestand zum 1. Oktober 2027

Allgemein

Pfarrer Thomas Kellner wird voraussichtlich zum 1. Oktober 2027 in Ruhestand gehen. Das hat der Priester, der seit 2021 in Laatzen und Hannover tätig ist, überraschend bei einem Nachmittag für Ehrenamtliche der St.-Oliver-Gemeinde auf der Bernwardswiese bekanntgegeben.
D
er 63-Jährige, der bereits im vergangenen Jahr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, wird damit früher als geplant ausscheiden. Thomas Kellner ist als Leiter des Pastoralbereichs Hannover-Süd für vier Pfarrgemeinden von Kirchrode bis Ricklingen verantwortlich, zu denen allein zehn Kirchengebäude zählen. Seine Stelle solle ausgeschrieben werden, sagt Pfarrer Kellner.
Angesichts des großen Priestermangels ist es allgemein schwer, freie Pfarrstellen überhaupt zu besetzen. In diesem Fall soll es jedoch bereits Interesse geben. Um seinem Nachfolger die Aufgaben zu erleichtern, soll laut Kellner die Stelle für Verwaltungsaufgaben aufgewertet werden. Dies bezieht sich auf die Stelle des Rendanten Wolfgang Richter, der zum 1. Juni 2027 in Rente gehen wird.

Herzlich willkommen, Father John!

Allgemein

Im Juli wird Father John aus Uganda die Urlaubsvertretung im Pastoralbereich Hannover-Süd übernehmen. Seit 2024 ist er wieder in seiner Heimatdiözese Hoima im Dienst. Vorher hat er mehrere Jahre im Bistum Münster als Priester gearbeitet. Die Pfarrgemeinde St. Bernward ist seit vielen Jahren mit ihm freundschaftlich verbunden und unterstützt zusammen mit BINGO-Lotto den Aufbau der St. Michael Day and Boarding School in Nyankoma bei Kagadi. Von diesem Projekt wird Father John auch in seinen Gottesdiensten berichten.

Wir würden uns freuen, wenn Sie mit Ihrer Spende zu dieser wichtigen Aktion für die Jungen und Mädchen, die an dieser Schule ausgebildet werden, beitragen. 

Hier können Sie Father John persönlich begegnen:

03.07., 17:00 Uhr       St. Eugenius, Mittelfeld
05.07.,  09:00 Uhr      St. Josef, Gleidingen
             11:00 Uhr   St. Oliver, Laatzen
             18:30 Uhr   St. Michael, Wülfel
07.07.,    8:30 Uhr     St. Oliver, Laatzen
08.07.,  18:30 Uhr      St. Josef, Gleidingen
12.07.,  11:00 Uhr      St. Bernward, Döhren
15.07.,  09:00 Uhr      St. Bernward, Döhren
17.07.,  18:30 Uhr      St. Oliver, Laatzen
19.07.,   09:00 Uhr     St. Maria, Pattensen
              11:00 Uhr  Zu den Hl. Engeln, Kirchrode
21.07.    18:30 Uhr     St. Bernward, Döhren
22.07.     09:00 Uhr    St. Bernward, Döhren
24.07.    18:30 Uhr     St. Oliver, Laatzen
25.07.    17:00 Uhr  St. Johannes Bosco, Hemmingen
26.07.    11:00 Uhr     St. Augustinus, Ricklingen
29.07.     09:00 Uhr    St. Bernward, Döhren

Ihre Spende können Sie auf das Konto IBAN DE37 2519 0001 0014 5912 20 überweisen.
Kontoinhaber: Katholisches Pfarramt Gemeinde St. Bernward,
Bitte angeben: Projekt-Nr.400 001.
Sie bekommen eine Zuwendungsbestätigung.

Handreichung für Betroffene von sexualisierter Gewalt

Bistum Hildesheim veröffentlicht neue Handreichung für Betroffene von sexualisierter Gewalt

Die Aufklärungsarbeit über sexualisierte Gewalt im Bistum Hildesheim wird fortgesetzt. In den vergangenen Jahren haben sich die Strukturen zur Unterstützung von Betroffenen von sexualisierter Gewalt im Bistum Hildesheim weiterentwickelt.

Die Stabsabteilung hat jetzt zusammen mit dem Betroffenenrat Nord und der Betroffeneninitiative Hildesheim eine Handreichung für eine schnelle Orientierung erarbeitet. Sie bietet einen Überblick über die Kontaktstellen und erklärt anhand konkreter Situationen, welches Angebot an welcher Stelle hilfreich sein kann. Die Handreichung richtet sich ausdrücklich nicht nur an direkt Betroffene, sondern auch an ihr soziales Umfeld:

Im Wenn-Dann-Schema sind typische Situationen aus der Betroffenenperspektive beschrieben, um Anhaltspunkte dafür zu bieten, welche Kontaktstelle für welches Anliegen passend ist

Die Handreichung ist ein erster Baustein, der in den nächsten Jahren mit den Betroffenenvertretungen weiterentwickelt werden soll. Sie ist digital verfügbar, wird später aber auch als Druckversion ausliegen.

Downloads zum Thema:

Erstes Kirchenlied zu Missbrauch: „Der Vorhang zerreißt“

Zwei Männer haben es geschrieben: ein Theologieethiker und ein Strafrichter. Gespielt wird „Der Vorhang zerreißt“ von einer Kölner Band. Es ist gedacht zum Singen — in Gemeinden, in Gottesdiensten, in Andachten.

Das Lied entstand als Reaktion auf die CORRECTIV-Recherche „Akten des Missbrauchs“ vom 19. März 2026. Wir laden alle Gemeinden ein, die Noten hier herunterzuladen. Die Band Ruhama lädt dazu ein, sich mit dem Text auseinanderzusetzen und es zum eigenen Lied gegen Missbrauch und Vertuschung zu machen.

Kirchenpaten für St. Mathilde gesucht

Allgemein

Der Pfarrgemeinderat hat in seiner Sitzung vom 18. Juni 2026 beschlossen, die Kirche St. Mathilde weiterhin für Beterinnen und Beter geöffnet zu halten. Auch Hochzeiten und Requien können dort gefeiert werden, wenn die Küsterfrage geklärt ist. Diese Regelung gilt, solange die Kirche im Besitz der Pfarrgemeinde St. Oliver ist.

Weihbischof em. Dr. Schwerdtfeger ist bereit, an den meisten Tagen des Jahres den Schließdienst zu übernehmen. Für die Tage, an denen er diesen Dienst nicht übernehmen kann, suchen wir Kirchenpatinnen und Kirchenpaten, die den Schließdienst übernehmen können. Für diesen Dienst wird zukünftig vom Pfarrbüro ein Plan erstellt. Die Kirche soll in der Regel von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet sein (in der dunklen Jahreszeit bis zum Einbruch der Dunkelheit).

Zum Schließdienst gehört auch der Austausch der Opferkerzen und das Entleeren des dazu gehörigen Opferstocks.

Wir freuen uns auf Ihre Meldung im Pfarrbüro. Dort erhalten Sie den Kirchenschlüssel und den zukünftigen Dienstplan. Selbstverständlich können Sie Ihre Bereitschaft jederzeit einschränken oder wieder zurückziehen.

Alternativ können Sie sich hier über Ihre Mail Adresse als Kirchenpate für St. Mathilde melden,

Vorletzte Messe in St. Mathilde

Es dürfte für viele ein Tag der Wehmut werden:
Am 14. Juni wird in der Alt-Laatzener Kirche St. Mathilde die „vorletzte Messe“ gefeiert. Darauf haben sich Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat verständigt. Die Formulierung bezieht sich darauf, dass die 1938 geweihte Kirche damit nicht endgültig profaniert wird. „Wir wissen noch nicht, wie es langfristig weitergeht“, sagt Pfarrer Thomas Kellner. Sicher ist, dass die Gemeinde in St. Mathilde künftig keine regelmäßigen Gottesdienste mehr feiern wird. Zuletzt hatte es dort noch donnerstags sowie an Samstagabenden Heilige Messen gegeben, die nun entfallen. Es werde derzeit überlegt, die Kirche dennoch für persönliche Besuche offen zu halten, sagt Pfarrer Kellner. „Ich kann mir auch vorstellen, dass dort weiterhin besondere Gottesdienste stattfinden; Requiems oder Hochzeiten“, sagt er.
Derzeit wird ein Gutachten erstellt, das den Wert der Kirche und des ehemaligen Pfarrhauses beziffern soll. Auf dieser Grundlage soll dann die Höhe der Erbpacht berechnet werden, für den Fall, dass eine orthodoxe Kirchengemeinde St. Mathilde im Rahmen eines Erbpachtvertrages übernimmt. „Derzeit sind wir mit zwei interessierten orthodoxen Gemeinden im Gespräch“, sagt Pfarrer Kellner. Damit dürften Überlegungen, die Kirche zu einem Studentenwohnheim umzubauen, wohl vom Tisch sein – zumal sich dafür auch
erst einmal ein Investor finden müsste. Die Gemeindemitglieder hatten bei einer Abstimmung im Herbst 2024 dafür votiert, die Kirche St. Oliver zu erhalten. Auf das Gotteshaus in Laatzen-Mitte entfielen 929 Stimmen, auf St. Mathilde nur 278. Die Zahl der katholischen Kirchenmitglieder sinkt kontinuierlich. In Laatzen fiel sie von 5404 im Jahr 2022 auf nur noch 4948 im Jahr 2025. Auch die Zahl der Priester und der hauptamtlichen Mitarbeiter geht zurück – und zugleich steigen die Kosten für den Unterhalt von Kirchengebäuden. „Ich persönlich würde mir wünschen, dass die Kirche St. Mathilde als sakraler Raum des Gebets weiterhin erhalten bleibt“, sagt Pfarrer Kellner. Bei der Übernahme durch eine orthodoxe Gemeinde wäre dies der Fall.