Friedensgebet gestaltet von der Jugend

Das Friedensgebet war ein beeindruckendes Erlebnis.

Marina, geflohen aus der Ukraine, wollte nicht über den Krieg in der Ukraine berichten, dafür, so sagte sie, gebe es genügend Bilder und Videos in der Presse im Fernsehen und auf SozialMedia Kanälen.

Sie erzählte worüber sie sich in ihrem früheren Leben geärgert hat, schlechtes Wetter, frühes Aufstehen, Missverständnisse mit den Kollegen. Es gab viel zu tun, nicht alles konnte erledigt werden.

Seit dem 24. Februar hat sich ihr Leben verändert und schmerzlich wird ihr bewusst, dass es nicht mehr so sein wird wie vorher. Sie wird nie mehr zurück an ihre Arbeitsstelle gehen können oder in der Stadt spazieren gehen, wie sie sie kannte.  Das Leben wird nie wieder wie zuvor sein, manche Freunde wird sie nicht wieder sehen. Was sie hatte hatte sie nicht genügend geschätzt. Ihre Perspektive hat sich verändert. Es scheint ihr, dass alle Probleme, die sie vorher hatte lösbar sind bis auf das eine —– den Krieg, denn darauf haben wir keinen Einfluss. . Sie ist dankbar für alles Gott und den Menschen, sie betet jeden Tag um Frieden und darin stimmt die Gemeinde mit einem gemeinsamen „Vater unser“ mit ein.

Cordula Meinhardt-Müller

 

Video & Bildmaterial: Andreas Müller

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