Kath. Pfarrgemeinde
St. Oliver, Laatzen
mit St. Mathilde und St. Josef

Wir machen Gott erfahrbar

Altenheimbesuchsdienste

Die Besuchsdienstkreise in unseren Altenheimen bemühen sich einmal wöchentlich die Bewohner zu besuchen, um so u. a. dem Kontakt zur Außenwelt herzustellen. Oftmals unterhalten wir uns nur mit den Menschen, singen, machen Gesellschaftsspiele, lesen ihnen vor oder gehen mit ihnen spazieren. Wir versuchen Kontakt unter den Bewohnern und Bewohnerinnen herzustellen und zu festigen. Wichtig ist die Regelmäßigkeit der Besuche. Dafür erfahren wir dann auch dankbare Anerkennung.

Einmal im Monat, in der Regel der erste Freitag im Monat, findet in den Altenheimen eine Hausandacht statt. Dazu holen wir die BewohnerInnen, die es wünschen zusammen. Meistens trinken wir dann mit ihnen, in geselliger Runde, hinterher noch einen Kaffee zusammen.

Ansprechpartner:
Wenn Sie daran interessiert sind, bei uns mitzuwirken, sprechen Sie bitte Frau Amberge an, diese nennt Ihnen die Ansprechpartnerin für das Altenheim, in dem Sie Besuche machen möchten.

Besuchsdienste in folgenden Heimen:

  • Mozartpark
  • Vikotor`s Residenz (Margaretenhof)
  • Leinetal
  • Verein „Erste Hilfe“ Würzburger Straße
  • Wohnpark Rethen
Besuchsdienst im Agnes-Karl Krankenhaus

Seit  Mai 2009 haben wir in unserer Stadt einen Ökumenischen Krankenhausbesuchsdienst, im Agnes-Karll–Krankenhaus hier in Laatzen.

Dieser Besuchsdienstgruppe gehören 5 Frauen und 4 Männer an, 3 Personen aus den evangelischen Gemeinden, 5 Personen aus unserer Kirchengemeinde.

Die Gruppe hat sich über ein Jahr hinweg auf diesen Dienst vorbereitet. Die Worte aus dem Matthäusevangelium:
……..Ich war krank und ihr habt mich besucht“ haben uns in dieser Zeit begleitet.

Aus verschiedenen Blickwinkeln haben wir uns mit den Themen:   Krank sein, Begrenzt sein, Ängste, Verlust der Selbstbestimmung und –Kontrolle, Tod und Sterben     beschäftigt.

Dies zum einen aus der Sicht persönlicher Erfahrungen und Betroffenheit, aber auch unter der Mitwirkung von Menschen, die im Bereich Klinik beschäftigt sind , so waren z.B. eine Pflegekraft, jemand vom Palliativ-  und Hospizdienst  und ein Klinikseelsorger jeweils einen Abend bei uns und haben aus ihrem Arbeitsfeld berichtet.
Wir haben in dieser Zeit aber auch „Handwerkszeug“ für den Dienst auf der Station bekommen:
Gelernt, wie ich ein Krankenzimmer betreten sollte, wie ich mich dort positioniere, was richtiges Zuhören bedeutet, wie kann ich ein Gespräch in Gang bekommen, und manchmal noch viel wichtiger, wie bekomme ich es zu einem guten Ende, wie muss ich bei allem Tun auch immer wieder auf mich achten.

So ausgerüstet ist die Gruppe in einem Ökumenischen-Gottesdienst an Pfingsten in ihren Dienst gesendet worden.

Seit 2009 geht nun jeder einmal wöchentlich hier ins Krankenhaus auf seine feste Station und besucht die Patienten, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit.

Die Gruppe trifft sich einmal im Monat mit der evangelischen Pastorin, die eine Viertel Seelsorgestelle im AKK hat, zur Supervision.

Einmal in der Woche findet im Raum der Stille des Krankenhauses ein ökumenisches Abendgebet statt.

Besuchsdienst für Neuzugezogene

Ziel:
Wir möchten alle neuen Gemeindemitglieder persönlich mit dem Begrüßungsbrief der Gemeinde sowie einem Einkaufswagenchip willkommen heißen.

Mitwirkende:
15 Frauen und 5 Männer, die sich nach Stadtteilen in 6 Gruppen zusammengeschlossen haben.

Seit wann:
In dieser Form und mit dem neuen Begrüßungbrief gibt es die Gruppen seit Anfang 2012.

Vorgehensweise:
Die Gruppen erhalten monatlich eine Liste der neuen Gemeindemitglieder (mit Angabe der Stadtteile).
Sie teilen unter sich auf, wer wen besucht.
Jeder versucht, seinen „Schützling“ persönlich zu besuchen.

Erfahrungen:
Es ist schwierig, Menschen persönlich anzutreffen, man braucht meist mehrere Versuche, manchmal klappt es gar nicht.
Viele Menschen sind zunächst misstrauisch, wenn jemand Fremdes an ihrer Tür klingelt, nehmen aber den Begrüßungsbrief gerne an.
Nicht jeder von der Adressliste ist ein neues Gemeindemitglied, denn manche Menschen sind nur vorübergehend oder pro forma in Laatzen angemeldet.
Viele Neuzugezogene verfügen über einen Migrationshintergrund, manchmal gibt es Sprachprobleme.

Ansprechpartner:
Wenn Sie daran interessiert sind, bei uns mitzuwirken, sprechen Sie bitte Frau Teipel an, diese nennt Ihnen den Ansprechpartner / die Ansprechpartnerin für Ihren Stadtteil.

Lesepatenschaften bes. in den Grundschulen
  • Lesepaten gehen ca. einmal in der Woche in die Schule. Sie bekommen von den LehrerInnen ein Kind zugewiesen, das besondere Unterstützung benötigt.
  • Der Zeitaufwand ist eine Schulstunde pro Woche am Vormittag, gerne auch mehr. In der Ferienzeit und aus persönlichen Gründen entfallen diese Zeiten. Der Tag, wann man in die Schule gehen möchte, kann vom Lesepaten selbst bestimmt werden.
  • Es wird mit dem Kind gelesen, Lernspiele gemacht und ihm Zuwendung zuteil.
  • Für viele Kinder ist es schon eine Besonderheit, wenn sich ein Erwachsener eine Stunde in der Woche sich kümmert und Zeit für das Kind hat. Erfahrungsgemäß reizen sich die Kinder darum, wen

Ansprechpartner:
Wenn Sie daran interessiert sind, bei uns mitzuwirken, sprechen Sie bitte Frau Teipel an.

Die Unterstützung der Laatzener Tafel
  • Den Erlös des Kirchenkaffees
  • Den Erlös beim Verkauf von Martinsgänsen
  • Den Erlös der Gemeindesuppe
  • Die Aktion „Ein Pfund mehr“
Die Besuche bei Menschen in unserer Gemeinde zum 30igsten Geburtstag

Seit ca. drei Jahren besuchen wir Menschen in unserer Gemeinde zu ihrem 30igsten Geburtstag. Wichtig ist uns dabei, dass sie erfahren, das wir als Gemeinde an sie denken und sie wahrnehmen. Wir haben dabei unterschiedliche Erfahrungen gemacht –

von:

  • „ das gibt es ja nicht, das sich die Gemeinde bei mir meldet“
  • „ ich freue mich, dass Sie mich besuchen kommen“
  • „ mein Sohn wohnt zwar nicht mehr bei uns, aber ich rufe ihn gleich an, damit Sie mit ihm persönlich sprechen können“

bis:

  • „ lassen Sie mich in Ruhe mit der Kirche“
  • „ ich habe damit nichts am Hut“
  • „ sie kommen gerade ungelegen“ ………
  • Manchmal treffen wir auch keinen an, dann werfen wir den Geburtstagsbrief mit der Milkaschokolade in den
  • Briefkasten. Ein anderes Mal wird man auch hereingebeten und kommt ein bisschen miteinander über Gott und die
  • Welt ins Gespräch.

Ansprechpartner:
Wenn Sie daran interessiert sind, bei uns mitzuwirken, sprechen Sie bitte Frau Teipel oder jemanden aus dem Familienausschuss an.