JOLiMa 2017

von

Vergnüglicher Abend der Männergemeinschaft.

Zahlreiche Besucher haben am Sonnabend beim mittlerweile schon traditionellen Karneval der katholischen Männergemeinschaft von St. Oliver einen vergnüglichen Abend erlebt.

Katzen und Zwerge, Elche und Rocker, Prinzessinnen und sogar Sträflinge haben das Gemeindehaus der St.-Oliver-Kirchengemeinde in Laatzen-Mitte bevölkert. Allerdings handelte es sich nicht um eine Okkupation der geistlichen Stätte – stattdessen waren wieder die Jecken der katholischen Männergemeinschaft los. Im gut gefüllten Saal feierten die bunt verkleideten Mitglieder bis tief in die Nacht ihren Karneval.

Zum Auftakt begrüßten Sitzungspräsident Christian Rau und das diesjährige Prinzenpaar die Besucher – und es wurde im Laufe des Abends immer deutlicher, dass ihre Lieblichkeit Stella I. und seine Tollität Alfred I. sehr viel Freude an dem Abend hatten. Vom Podium aus verteilte Stella viele Küsschen an die Beteiligten – manchmal sogar schneller, als der Sitzungspräsident gucken konnte. „Was, du bist schon fertig?“, fragte Rau am späteren Abend unter dem Lachen der Zuschauer, als er Stella zur Dankesgeste auffordern wollte. Die Prinzessin hatte ihre Aufgabe da aber schon längst erledigt. Auch Prinz Alfred erlebten die Besucher den ganzen Abend lang mit einem breiten Lächeln auf den Lippen – obwohl er im Vorfeld der Veranstaltung noch mitgeteilt hatte, dass ihm das Reden vor so vielen Leuten eigentlich nicht so sehr liegt.

Das Programm ließ ebenfalls nur wenige Wünsche offen. So unterhielten Peter Braun und Burkhard Kindel die Besucher als Hofmusikanten überaus gut mit ihren Gesangseinlagen. Dabei texteten die beiden sogar Udo Jürgens’ „Griechischer Wein“ auf „Männerverein“ um. Auch die Büttenrede von Heidi Könnecke kam gut an. Als Sechs flotte Falter machten Christine Braun, Angela Heinemann, Brigitte Hüther, Marga Kronenbürger, Thea Larese und Marika Strecker ihrem Wunsch nach maskulinem Beistand Luft. „Oh Heiliger, vergiss uns nicht, such uns einen Mann / Du unsere letzte Hoffnung bist, wir flehen Dich an“, skandierten die Frauen unter dem Johlen der Gäste. Viel Applaus und Zugabenrufe erntete auch Gabriele Hübner für ihre Rede als Frau Meier, bei der sie unter anderem einen Lobgesang auf das gute alte Telefon hielt – das grüne natürlich, mit Wählscheibe und Gabel. „Das graue war uns zu langweilig, das orange wollten wir nicht. Das können wir ja vielleicht in 20 Jahren nicht mehr leiden.“ Für einen fröhlichen Abschluss sorgte schließlich das Männerballett.

Bildmaterial: Konny Moritz | Doppelklick auf ein Bild öffnet dieses in größerer Darstellung