Unsere Fahrt nach Taizé 

Vom 4.8 bis zum 11.8 waren wir mit 23 Jugendlichen und 3 Erwachsenen in Taizé. Die Gruppe kam zum größten Teil aus St. Oliver, aber auch aus Augustinus, Hlg. Geist in Sarstedt, Immanuel in Alt-Laatzen und aus dem fernen Bremen. Es war eine bunte Gruppe, die aber einen enormen Zusammenhalt hatte. Wir waren diesmal in der -besucherreichsten Woche dieses Jahres auf dem Hügel in Burgund. Trotzdem waren viele Begegnungen möglich und wir konnten uns als Gruppe mit einem Bruder der Communauté unterhalten. Vielen fiel der Abschied am Sonntag schwer und es wird sicherlich nicht die letzte Taizé-Fahrt gewesen sein. Viel mehr möchte ich jetzt nicht mehr berichten, sondern die Teilnehmer selbst zu Wort kommen lassen. Die folgenden Impressionen haben wir auf der Rückfahrt gesammelt. Manches überschneidet sich, aber doch hat jeder Beitrag seinen eigenenSchwerpunkt. Und so stelle ich einfach alle Rückmeldungen zur Verfügung – so wie sie sind.

Laatzen, den 15.08.2019
Michael Hoppe

„Mir hat es in Taizé sehr gut gefallen, weil ich viele neue Menschen kennengelernt habe – aus vielen verschiedenen Ländern mit vielen verschiedenen Kulturen. Außerdem hat mir die Stille gefallen. Man hatte Zeit für sich selbst und konnte alles andere um sich herum abschalten.“

„Das Teilen des Essens beim Abendessen hatte große symbolische Bedeutung – jeder gibt etwas und hinterher hat jeder mehr.“

„Mit haben die Gottesdienste/ Gebete gefallen, da sie eine ganz eigene, jenseits von Konfessionen liegende, Spiritualität in sich tragen, die mit den Stillezeiten und den immer wiederkehrenden Gesängen eine besonders intensive Zeit für den Geist ermöglicht. Faszinierend sind auch die Brüder, die unglaublich stark in sich ruhen und eine große Zufriedenheit und Glück ausstrahlen“

„Taizé in diesem Jahr war für mich eine Oase voller netter Menschen, Begegnungen mit Kindern und viele interessante Gespräche. Ich habe die anderen und mich besser kennengelernt als dies zuhause möglich gewesen wäre.“

„Irgendwie geht die Woche sehr schnell vorbei und doch fühlt es sich an wie eine Ewigkeit. Man trifft so viele Leute.“

„Taizé ist eigentlich nur ein kleiner, nicht wirklich besonderer Ort in Frankreich, aber die großartigen Menschen machen eine Woche dort zu einem Erlebnis, das man nie wieder vergessen kann und das ich immer wieder wiederholen würde. Das Blöde ist allerdings, dass man die Lieder ebenfalls nicht aus dem Kopf bekommt“

„Am besten fand ich in Taizé die Unvoreingenommenheit der Menschen dort. Außerdem waren die Gottesdienste auch sehr besonders  – und wann verbringt man von sich aus schon mal eine Stunde in Stille.“

„Taizé ist für mich ein Ort, an dem man zu sich selbst findet! Im Alltag vergisst man häufig Gott und sich selbst und in Taizé findet man beides wieder. Man ist im Prinzip gezwungen auf sich zu hören. Taizé ist ein Ort, wo man sein kann, wie man ist. Man muss keine Rolle verkörpern oder sonstiges. Gerade die Andachten sind für mich besonders und emotional.
Ich bin immer wieder davon begeistert, wie wenig man doch braucht (!) um erfüllt zu sein! Man lernt so viele Menschen kennen; das ist einfach unglaublich! Auch wenn ich meine Zimmergenossinnen manchmal (am liebsten) rausgeschmissen hätte, war man nett zueinander! Neben mir in der Kirche saß eine junge Frau und weinte, und es war selbstverständlich sie in den Arm zu nehmen. Taizé muss man erleben, um es zu verstehen!“

„In Taizé kann man selbst erleben, dass materielle Güter keine Bedeutung für das Leben in Gemeinschaft haben. Man lebt mit anderen Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern, die unterschiedliche Sprachen sprechen, zusammen und schließt viele neue Freundschaften, die bei mir auch mehrere Jahre halten können. Zudem sind die Gottesdienste sehr beeindruckend und es besteht auch die Möglichkeit in ein persönliches Gespräch mit den Brüdern zu kommen. Taizé hat mir Kraft gegeben entspannter zurück in den Alltag zu gehen. Ich würde immer wieder zurückkommen!“

„Das Besondere an Taizé war für mich die äußerst gelungene Verbindung von sozialem Austausch & Miteinander und Stille, zur Ruhe kommen, sich selbst finden. Eine tolle Erfahrung waren die Gebete in Form von Gesängen, insbesondere wenn so viele Menschen gemeinsam singen. Dann konnte ich die Kraft des Heiligen Geistes deutlich spüren.“

„Nach Taizé zu kommen ist wie nach Hause zu kommen. Es ist, also ob man, wenn man wieder auf den  Hügel kommt, direkt wieder angekommen ist. Man trifft in einem kleinen Ort in Frankreich die ganze Welt, singt, betet und schweigt miteinander.
Taizé zu beschreiben ist so wie den Duft einer Rose zu beschreiben; nicht möglich.
Als Bremer fahren wir gerne bei euch mit. Es hat Spaß gemacht und ihr habt einen tollen Humor.“

„Die Bibelarbeit mit Bruder Emile war sehr bereichernd. Bekanntes und Neues (Erkenntnisse) schärfen mein Herzensauge und laden mich ein, die Schönheit in jedem Menschen sehen zu wollen. Alles ist nur eine Entscheidung. In der Bibelgruppe am Nachmittag gingen wir den morgendlichen Fragen der Brüder nach. Die vielen unterschiedlichen Aspekte und Meinungen haben meine Haltung nachgeschliffen. Die Woche gab viel Raum für Verbindung und Freiheit. Neue und vertraute Menschen und oft allein mit sich (Stille). Taizé ist meine Quelle, Reflexion und Inspiration. Ein Ort, zu dem es mich immer wieder zieht. Hier geht es um ALLE Menschen und eine Welt.“

„In Taizé hat es mir sehr gut gefallen. Man hat viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennen gelernt. Man unternimmt viel mit anderen Menschen: Austausch, Beten in Stille, zusammen Singen. Es war einfach magisch und das werde ich nicht vergessen. Es war wunderschön.“

„Taizé ist ein Ort der Ruhe und der Begegnung. Man gelangt zu neuen Einsichten durch die Stille und die Gespräche mit anderen. Besonders wichtig sind für mich die konfessionsunabhängigen Gebete, die für alle einladend gestaltet sind.“

„Mir hat in Taizé am besten gefallen, dass alle so freundlich waren und man schnell neue Freundschaften schließen konnte. Auch das dort so viele verschieden Sprachen und Kulturen zusammentreffen hat mir super gefallen.“

„In Taizé lernt man neue Freunde kennen, knüpft neue Freundschaften und lernt die internationale Gemeinschaft kennen und schätzen. Die Gebete mit den Gesängen waren wunderschön“

 „Gottesdienste international gehalten. Neue nette Leute. Ort der Ruhe. Gesprächsmöglichkeiten mit den Brüdern.“

„Mir hat in Taizé gefallen, dass man mit Jugendlichen aus allen Ländern gemeinsam etwas planen kann.“

„An Taizé mag ich besonders die Gemeinschaft mit teilweise fremden Personen. Man kann einfach jeden ansprechen und sich unterhalten. Schade fand ich, dass in dieser Woche die Gebete relativ unruhig waren. Jedoch immer noch sehr schön und zum denken/beten/singen einladend. Auch wenn viele es nicht mögen und es manchmal nervig ist, macht es meistens auch viel Spaß in der Schlange für´s Essen zu stehen.“

„Am besten an Taizé gefällt mir, dass man mit komplett fremden Menschen zusammen redet und arbeitet. Dabei ist es aufgrund der Einstellung der Leute egal, ob man den Abwasch macht, den Müll sammelt und trennt oder die Kinder bespaßt, damit die Eltern sich in Ruhe unterhalten können. Wenn man selbst in einer gewissen Offenheit in die Woche startet, kann man bei jedem dieser Jobs viel Spaß haben und man lernt viele nette Leute aus vielen verschiedenen Ländern kennen.“

„Ich mag besonders an Taizé, dass das Einleben in die Gegebenheiten so leicht fällt. Alle sind freundlich, hilfsbereit und es fällt allgemein leicht, sich anzufreunden oder mit Fremden Gespräche zu führen. Ich glaube, dass ist die Magie von Taizé. Nicht gefallen haben mir die Insekten und die stark schwankenden Wetterbedingungen.“