Informationsveranstaltung am 03. Februar 2017 in St. Oliver

Viele  interessierte Teilnehmer/Innen und Gemeindemitglieder kamen zu dieser Informationsveranstaltung  “Lokale Kirchenentwicklung in Laatzen“  Der Gemeindesaal war gastfreundlich eingerichtet. Auffallend war für mich, dass eine gute, wohlwollende Atmosphäre im Raum spürbar war. Diese war durchgängig am ganzen Abend vorhanden.

Nach der Begrüßung durch  Pfarrer Berkefeld  leiteten die beiden Referenten Dr. Christian Hennecke (Hauptabteilungsleiter für Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim und Frau Christiane Müßig (Pastoralreferentin in Hildesheim) die weitere Veranstaltung. Einleitend wurde die Bibelstelle nach Markus 6,30-44 vorgetragen und die TN wurden eingeladen, ihr Wort oder Satz  wie ein Echo laut zu sagen.

Danach bildeten wir Tischgruppen und kamen miteinander ins Gespräch und zum Austausch über 4  Fragestellungen:

  1. Wo liegen die Stärken in dieser Gemeinde?
  2. Was kann bei uns noch wachsen)
  3. Was wird schwächer in  dieser Gemeinde?
  4. Welches sind die Herausforderungen für diese Gemeinde?

Zu 1. Wo liegen die stärken der Gemeinde?

Stärken in der Gemeinde  kamen  viele Beiträge wie: Wir haben viele Ehrenamtliche Gruppen, Verbände und Vereine. z. B. Kinder und Jugendgruppen  (große Anzahl von Messdiener /innen, die  gut begleitet werden) Frauen und Männergruppen. Katechetinnen für die Vorbereitung der Kinder zur Erstkommunion.  Zur Vorbereitung für die Jugendlichen gibt es ebenfalls  Begleiter/innen.

Es ist eine lebendige Gemeinschaft, die trägt, die auch gut feiern kann. (Im Laufe des Jahres finden mehrere Feiern statt) und sich um Neubürger kümmert. Auch der Besuchsdienst  in Altenheimen und Krankenhäuser wurde genannt.  Die Kindertagesstätte ist auch gut integriert in der Gemeinde .Viele Ehrenamtlichen stellen sich zur Verfügung, damit die Flüchtlinge die deutsche Sprache erlernen können. Hervorgehoben wurden auch die guten “Liturgischen Kindergottesdienste“ und deren Begleitung. Auch die Chöre haben ihren Anteil an der liturgischen Gestaltung des Gottesdienstes.

Diese Vielfältigkeit und Vielfarbigkeit ist nur möglich, weil wir einen guten Seelsorger haben, Pfarrer Berkefeld, der die motivierten, ehrenamtlichen Tätigkeiten zulässt, sie zu würdigen weiß, unterstützt und begleitet. Außerdem sind die Liturgischen Feiern immer  eine Stärkung für die Gemeinde und das Singen neuer Lieder ist bereichernd.

Ebenso haben auch die Verantwortlichen in den Gremien wie PGR und Kirchenvorstand die Menschen im Blick, motivieren  Ehrenamtliche und wissen deren Tätigkeit zu schätzen. Das Dankeschön dafür wurde auch deutlich beim Neujahrs-Empfang  für Ehrenamtliche (über 200 TN).

Zu 2. Was kann noch wachsen?

Neue Projekte. Fortbildungsmöglichkeiten für die Ehrenamtlichen mit besonderer Beauftragung z. B. Katecheten für Erstkommunionkinder. Neue Formen des missionarischen Daseins. Möglichkeiten der Weitergabe des Glaubens? Als Frage blieb: Was können wir ausprobieren oder einsetzten, damit nach der Erstkommunionfeier mehr Eltern und Kinder mit der Kirche in Berührung kommen und am Gemeindeleben teilhaben?

Zu 3. Was wird schwächer in der Gemeinde?

Ein Kirchenchor aus unserer Gemeinde kann ihren Dienst nicht mehr ausüben, da er nicht mehr genügend Mitglieder hat. In einigen Gruppen können manche Personen aus Altersgründen nicht mehr teilnehmen. Die Altenarbeit findet weniger Zuspruch.

Zu 4. Herausforderungen für die Gemeinde?

Eine Herausforderung  in der Zukunft ist der große Durchlauf der Erstkommunionkinder und der Jugendlichen, die gefirmt wurden und deren Eltern, die nach der Feier nicht mehr auftauchen. Ein  weiteres Bedürfnis wurde mit den Referenten angedacht. Warum kann in Zukunft bei der Umstrukturierung  am Sonntag  nicht  ein Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung geschehen?
Eine Frage war auch die „Integration mit den anderen Gemeinden.  Da meinte Dr. Hennecke: “Jede Gemeinde bleibt für sich“. Es wäre doch möglich etwas gemeinsam mit den anderen Gemeinden zu tun, und die Stärken der anderen  Gemeinden auch zu nutzen. Fortbildungsmöglichkeiten in der Region Hannover  abfragen!

Es war ein „Mutmachender, motivierender und  Hoffnungsspendender Abend“;  auch wenn noch einige Befürchtungen und Fragen offen blieben.

Lucia Martin

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