Messdiener – Ministranten – Minis – Altardiener

Ja, für uns und unseren Dienst gibt es viele Bezeichnungen, die alle das gleiche beschreiben: unser Wirken am Altar in der Hl. Messe. „Ministrare“ ist Latein und bedeutet ganz einfach „dienen“. Schon Paulus schrieb etwa 55 n. Chr. in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth in gewisser Weise über das Ministrieren, also Dienen:

„Was ergibt sich aus dem allen für eure Zusammenkünfte, Geschwister? Es steht jedem frei, etwas beizutragen – ein Lied oder eine Lehre oder eine Botschaft, die Gott ihm offenbart hat, oder ein Gebet in einer von Gott eingegebenen Sprache oder dessen Wiedergabe in verständlichen Worten. Aber jedem soll es darum gehen, dass alle einen Gewinn für ihren Glauben haben.“  (1 Kor 14,26)

Das Einmaleins der Messdiener von St. Oliver

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Jeder trägt also zum Gottesdient bei, was er kann und dient auf diese Weise Gott. Aber wir Messdiener machen gewiss mehr, als einfach nur mitzusingen: wir unterstützen den Priester bei seinem Dienst am Altar und machen jeden Gottesdienst auch optisch zu einer Feier! Wir tragen die Leuchter zum Evangelium und die Gaben zur Eucharistiefeier an den Altar; wir stehen immer in erster Reihe und sind so auch ein kleines Vorbild für die Gemeinde. Wir sind aber auch ein Ab-Bild unserer Gemeinde. Das wird deutlich durch unser besonderes weißes Gewand. Es soll an das Taufkleid erinnern. Denn durch die Taufe gehören wir zur Gemeinde und zu Christus.  Und je nach dem welches Fest wir feiern oder in welcher Zeit des Kirchenjahres wir uns befinden tragen wir Gewänder in anderen Farben, wie der Priester eben auch.

Doch als große und bunte Gruppe der Messdienerinnen und Messdiener begegnen wir uns nicht nur zu den Gottesdiensten in unseren Kirchen. Mehrmals im Jahr treffen wir uns auch einfach Mal so um Spaß zu haben und etwas zu unternehmen! Ob Bowling, Schwimmen, Backen oder auch Ausflüge zum Universum in Bremen oder ins Landesfunkhaus des NDR, uns fällt immer etwas Neues ein!

Der GLOM (GruppenLeiterrunde der OberMinistranten), das sind wir, die Leiter der Ministranten von St. Oliver, St. Josef und St. Mathilde. Unsere Aufgabe ist es nicht nur, in jeder heiligen Messe liturgische Dienste zu übernehmen. Aufgabe des GLOM ist es u. a. auch, die neuen Ministranten in unserer Pfarrgemeinde auszubilden. Dazu findet jedes Jahr eine etwa dreimonatige Ausbildung statt, bei der wir den werdenden Ministranten alles beibringen, was sie über den Dienst am Altar wissen müssen. Diese startet nach den Sommerferien und richtet sich besonders an die Erstkommunionkinder des Jahres, aber auch ältere Kinder sind herzlich willkommen! Abschließend werden sie in am Hochfest Christkönig in einer großen Messe eingeführt. Außerdem organisieren wir die Messdienertreffen, zu denen alle Ministranten eingeladen werden und die allen immer sehr viel Spaß bereiten. Darüber hinaus stehen wir jeder Zeit als Ansprechpartner, insbesondere für die jüngeren Messdiener zur Verfügung. Wenn jemand Fragen zur Messe hat, auch Messdiener werden möchte oder schon Messdiener ist und etwas nicht in Ordnung findet oder verbessern möchte, wir sind für Euch da!

Aktuell bestehen wir aus elf Mitgliedern:

  • Leonie Ahrens, Messdienerin seit 2019
  • Klara Benne, Messdienerin seit 2012
  • Maximilian Krenski, Messdiener seit 2010
  • Dorothea Gantert, Messdienerin seit 2019
  • Luca Loeper, Messdiener seit 2013
  • Maximilian Omozik, Messdiener seit 2015
  • Thorsten Richter, Messdiener seit 2010
  • Ines Trujillo Fernandez, Messdienerin seit 2014
  • Lukas Wysdak, Messdiener seit 2015
  • Marcel Mainusch, Jugendvertreter im PGR
  • Martina Teipel, Gemeindereferentin

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Sechs neue Messdienerinnen und Messdiener für St. Oliver

Die Ausbildung hat sich mehrfach verschoben und konnte erst einmal nur online stattfinden. Trotzdem darf sich St. Oliver auch in diesem Jahr über neue Messdienerinnen und Messdiener freuen!

Ohne dich ist alles doof…

Messdiener*innen verabschieden einen ihrer Oberministranten

Messdiener verabschieden Pfarrer Berkefeld

Am Ende Ihres ersten Abschiedsgottesdienstes hier möchten wir uns gar nicht so recht verabschieden, wir wollen vor allem Danke sagen! 14 Jahre sind Sie bei uns hier in St. Oliver Pfarrer. Sie haben einige unserer Messdiener getauft, fast alle zur Erstkommunion begleitet, viele gefirmt und sogar schon getraut. Wir sind im Grunde mit Ihnen groß geworden. Wenn wir auf diese 14 Jahre zurückschauen, wissen wir gar nicht, was wir alles erzählen sollen…

Abschied von Pfarrer Berkefeld

– Man muss doch weggehen können und doch sein wie ein Baum: als bliebe die Wurzel im Boden, als zöge die Landschaft und wir ständen fest. Man muss den Atem anhalten, bis der Wind nachlässt und die fremde Luft in uns zu kreisen beginnt, bis das Spiel von Licht und Schatten, von Grün und Blau die alten Muster zeigt und wir Zuhause sind, wo es auch sei. –

15 neue Ministranten für St. Oliver

Zum Christkönigsfest traten 15 Erstkommunionkinder ihren Dienst als neue Ministranten in St. Oliver an.

25 jähriges Priesterjubiläum

Es gab Fahnen und Weihrauch, ein Projektchor sang das Anima Christi, und rund 30 Messdiener hatten sich im Altarraum versammelt: Mit einer feierlichen Dankmesse in der überfüllten St.-Oliver-Kirche hat Pfarrer Thomas Berkefeld sein Silbernes Priesterjubiläum gefeiert. In seiner Predigt erinnerte er daran, wie er am 10. Oktober 1994 in Rom zum Priester geweiht worden war.

Taizé 2019

Vom 4.8 bis zum 11.8 waren wir mit 23 Jugendlichen und 3 Erwachsenen in Taizé. Die Gruppe kam zum größten Teil aus St. Oliver, aber auch aus Augustinus, Hlg. Geist in Sarstedt, Immanuel in Alt-Laatzen und aus dem fernen Bremen. Es war eine bunte Gruppe, die aber einen enormen Zusammenhalt hatte. Wir waren diesmal in der -besucherreichsten Woche dieses Jahres auf dem Hügel in Burgund