Liebe Gemeinde, liebe Gäste,

 am 02.06. gehen in unserer Gemeinde 61 Kinder zur ersten heiligen Kommunion.

Beim Starttreffen der Kommunionfamilien haben wir die Eltern gebeten, Wünsche für den Kommunionkurs der Kinder aufzuschreiben. Einige davon möchte ich Ihnen hier vorstellen. Die Eltern wünschten sich für ihr Kind z.B.:

  • beten lernen und neue Gebete kennenlernen,
  • den Gottesdienst verstehen lernen,
  • verstehen lernen, was die Kommunion ist,
  • das große Geheimnis der Kommunion verstehen lernen,
  • mehr von Jesus und Gott erfahren,
  • erfahren, dass Gott die Menschen liebt,
  • das Gefühl des Zusammenhaltes in der Gemeinde erfahren,

aber auch:

  • neue Freunde finden,
  • Spaß und Freude am Kommunionkurs haben.

 

Weitere Wünsche können sie auf den aushängenden Zetteln in der „Oliverkapelle“ sehen. Schauen Sie mal da vorbei.

In diesem Jahr war die Vorbereitung aus verschiedenen Gründen recht schwer. Ich möchte an dieser Stelle allen Katechetinnen für ihren besonderen Einsatz ganz herzlich danken. Ich hoffe, dass für die Kinder im Rahmen der Vorbereitung einiges von dem, was sich ihre Eltern für sie gewünscht haben, in Erfüllung gegangen ist.

Für die Eltern hoffe ich, dass sie spüren konnten, dass Gott sie trägt und sie auf ihrem, je unterschiedlichen Glaubensweg, begleitet.

Martina Teipel

ENTSETZEN ÜBER EINE SCHRECKLICHE TAT UND SOLIDARITÄT MIT DER JÜDISCHEN GEMEINSCHAFT

Mit Entsetzen haben wir als Rat der Religionen in Hannover von dem unsäglichen Angriff in Hemmingen / Region Hannover erfahren, bei dem auf das Haus eines älteren jüdischen Ehepaares ein Brandanschlag verübt und dieser mit dem Aufmalen des Schriftzugs „Jude“ auf der Tür des Hauses begleitet wurde.

Diese unfassbare Tat lässt die Erinnerung an schreckliche Zeiten in Deutschland aufkommen und lässt uns fragen, ob Menschen nichts aus der Geschichte gelernt haben. Ähnliche Ereignisse führten vor über 80 Jahren zur Zerstörung der Synagogen und zum Hass auf die Jüdinnen und Juden in Deutschland.

Wir stellen uns geschlossen vor das jüdische Ehepaar aus Hemmingen und die ganze jüdische Gemeinschaft in der Stadt und Region Hannover. Zugleich gilt unsere gemeinsame Solidarität allen Menschen, die wegen ihrer Glaubenszugehörigkeit benachteiligt, verfolgt oder terrorisiert werden.

Wir fordern eine intensive Suche nach dem oder den Schuldigen dieser konkreten Tat in Hemmingen und eine deutliche Antwort des Rechtsstaates.

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Kompletter Text

ENTSETZEN ÜBER EINE SCHRECKLICHE TAT UND SOLIDARITÄT MIT DER JÜDISCHEN GEMEINSCHAFT

Mit Entsetzen haben wir als Rat der Religionen in Hannover von dem unsäglichen Angriff in Hemmingen / Region Hannover erfahren, bei dem auf das Haus eines älteren jüdischen Ehepaares ein Brandanschlag verübt und dieser mit dem Aufmalen des Schriftzugs „Jude“ auf der Tür des Hauses begleitet wurde.

Diese unfassbare Tat lässt die Erinnerung an schreckliche Zeiten in Deutschland aufkommen und lässt uns fragen, ob Menschen nichts aus der Geschichte gelernt haben. Ähnliche Ereignisse führten vor über 80 Jahren zur Zerstörung der Synagogen und zum Hass auf die Jüdinnen und Juden in Deutschland.

Wir stellen uns geschlossen vor das jüdische Ehepaar aus Hemmingen und die ganze jüdische Gemeinschaft in der Stadt und Region Hannover. Zugleich gilt unsere gemeinsame Solidarität allen Menschen, die wegen ihrer Glaubenszugehörigkeit benachteiligt, verfolgt oder terrorisiert werden.

Wir fordern eine intensive Suche nach dem oder den Schuldigen dieser konkreten Tat in Hemmingen und eine deutliche Antwort des Rechtsstaates.

Darüber hinaus fordern wir die Einrichtung einer Meldestelle für Übergriffe und Straf­taten, die im antisemitischen, antiislamischen, rechtsradikalen oder rassistischen Zusammen­hang begangen werden. Diese Stelle muss mit hoher Autorität ausgestattet werden, um die Verfolgung der Taten durch die Behörden mit höchster Priorität aufnehmen zu lassen. Der innere Zusammenhalt und das Gefühl für alle Menschen, in Deutschland sicher leben zu können, wird derzeit massiv gefährdet. Darauf braucht es eine klare und vorrangige Antwort des demokratischen Rechtsstaates. Es darf niemand den Eindruck gewinnen, dass solche Taten bagatellisiert oder in ihrer Verfolgung verschleppt werden können. Hier ist die staatliche Rechtssprechung und Strafverfolgung ausdrücklich gefordert.

Auch der aktuelle Wahlkampf zum Europäischen Parlament macht uns derzeit höchste Sorge. Wir nehmen wahr, dass es offenbar erlaubt oder geduldet wird, dass Plakate mit ausgrenzenden und menschenverachtenden Inhalten für Parteien im öffentlichen Bereich werben. Auch hier fordern wir ein entschiedenes Handeln des demokratischen Rechtsstaats, in dem klare Richtlinien erarbeitet werden, was im Sinne des Grundgesetzes auf Wahlplakaten vermittelt werden darf und was nicht. Es darf nicht sein, dass im Rahmen der Meinungsfreiheit solche Meinungen öffentlich vertreten werden, die die Freiheit Anderer massiv beeinträchtigen und dadurch den demokratischen Rechtsstaat innerlich aushöhlen.

Als Rat der Religionen arbeiten wir durch vielfältige Begegnungen und eine intensive Bildungsarbeit im Haus der Religionen und darüber hinaus an einem fruchtbaren, friedensfördernden Dialog zwischen den Religionen und mit der ganzen Gesellschaft. Diese Bemühungen werden durch Ereignisse in Neuseeland, Sri Lanka und jetzt der Anschlag in Hemmingen immer wieder sehr auf die Probe gestellt. Aber wir sind sicher, dass die Bewusstseinsbildung im Rahmen einer Ausrichtung auf eine vielfältige Gesellschaft, in der sich alle Menschen unabhängig von ihrer Religion und Weltanschauung dem friedvollen Miteinander verpflichtet wissen, der unbedingt richtige Weg nicht nur für die Religionsgemeinschaften, sondern für die ganze Gesellschaft ist.

Die Sorge für die Sicherheit und die Verfolgung derer, die Menschenrechte und Religionsfreiheit nicht respektieren, obliegt aber unserem demokratischen Staat, der Bundesrepublik Deutschland, dem und dessen Grundgesetz wir uns als Religionsgemeinschaften ausdrücklich verpflichtet wissen.

Hannover, 21. Mai 2019, für den Rat der Religionen Hannover: Hamideh Mohagheghi, Martin Tenge

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Die „Anwältin der Kinder“ geht in Ruhestand

Man sieht der fröhlichen Frau nicht an, dass sie längst auf der Zielgrade ihres Berufslebens unterwegs ist. Doch wenn die Kita St. Mathilde ihre Pforten für die Sommerferien schließt, verabschiedet sich Monika Vorderwülbecke endgültig in den Ruhestand – nach nicht weniger als 37 Jahren

Neuer Vorstand der Männergemeinschaft

Am 03. März fand die Jahreshauptversammlung der Männergemeinschaft von St. Oliver statt.

Karneval in JoLiMa

Sitzungspräsident Christian Rau und das Prinzenpaar Cordula I. und Andreas II. begrüßten die Gäste zu dem dreistündigen Programm.

Das Kirchenradio aus St. Oliver, Laatzen

Verfolgen Sie die Übertragung der Gottesdienste aus St. Oliver im Internet.

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pfarrbrief@sankt-oliver-laatzen.de

Hl. Messen

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Regelmäßige Gottesdienste in St. Oliver, St. Mathilde und St. Josef

Hl. Messen am Sonntag

09 Uhr | St. Josef, Gleidingen
11 Uhr | St. Oliver,Laatzen

Wortgottesdienst am Dienstag

08:30 Uhr | St. Oliver

Hl. Messe am Mittwoch

18:30 Uhr | St. Josef, Gleidingen

Hl. Messe am Donnerstag

08:30 Uhr | St. Mathilde, Alt-laatzen

Hl. Messe am Samstag

18:30 Uhr | St. Mathilde Vorabendmesse, Alt-Laatzen

Veranstaltungen

Jun
7
Kellertreff der Männergemeinschaft
St. Mathilde – MG Keller
20:00
Jun
21
Kellertreff der Männergemeinschaft
St. Mathilde – MG Keller
19:30
Jun
28
Lukas – einmal ganz
Pfarrkirche St. Augustinus
18:00
Aug
18
Gemeindesuppe
Pfarrheim St. Oliver Laatzen
12:00
Okt
20
Gemeindesuppe
Pfarrheim St. Oliver Laatzen
12:00
Nov
17
Gemeindesuppe
Pfarrheim St. Oliver Laatzen
12:00

Ankündigungen

Vater-Kind-Wochenende 2019

30.08.- 01.09.2019
Anmeldeschluss 30.04.19

Weitere Informationen hier